Junge Menschen aus NRW, beteiligt euch!

Politik? Jugendbeteiligung? Das ist kein Widerspruch, wie auch die U18-Wahl in NRW zur Landtagswahl zeigt. Unsere stellvertretende Vorsitzende Lea Laux erklärt, warum eine solche Partizipationsmöglichkeit einer der ersten Schritte ist, damit junge Menschen politisches Interesse zeigen können.

Landtagswahl in meinem Bundesland? Warum sollte mich das interessieren? Ich darf ja noch nicht einmal wählen, also muss es schon irgendwie unerwünscht sein, dass ich mich für Politik interessiere und aktiv werde. Außerdem bin ich dafür doch sowieso viel zu jung. Mir fehlt die Erfahrung, die andere haben, um überhaupt politisch eine Meinung haben zu können.

Genau so oder zumindest so ähnlich könnten die Gedanken von jungen Menschen aktuell in Nordrhein-Westfalen sein. Denn sie haben politisch gesehen keine Stimme, weil das Wahlrecht noch immer an das Alter von 18 Jahren gebunden ist.
Allerdings setzen sich inzwischen immer mehr Projekte wie die U18-Wahl durch, die auch in NRW vor der Landtagswahl für die jungen Menschen in diesem Bundesland stattfindet. Hierbei können alle Personen unter 18 am 5. Mai, also morgen, in einem entsprechenden Wahllokal ihre Stimme abgeben und so ein junges Zeichen setzen, wie sie sich die Gestaltung des Bundeslandes in der eigentlichen Wahl wünschen. Daher ist es eindeutig von uns gewünscht, eine möglichst große Wahlbeteiligung zu erreichen.

Nur so herrscht eine gewisse Stimmkraft von der U18-Wahl hin zur eigentlichen Wahl des Landtages von NRW. Kinder und Jugendliche können so ein Zeichen setzen und durch die Größe ihrer Stimmkraft auf ihre Interessen aufmerksam machen. Junge Menschen aus NRW, beteiligt euch! Auch junge Leute haben das Recht auf eine politische Meinung und das Recht, dieser politischen Meinung Ausdruck zu verleihen, idealerweise mit dem eigenen Stimmrecht.

Dennoch werden sie immer noch nicht ernst genommen. Welche Regierung sorgt sich denn wirklich um die Beteiligung und Interessen von Kindern und Jugendlichen? Daher benötigen wir dringend Änderung. Junge Menschen sind die Zukunft und haben einen eigenen Blickwinkel auf politische Geschehnisse, der in jedem Fall seine Berechtigung hat und im Sinne des Pluralismus mehr als nur wünschenswert ist. 

Eine U18-Wahl darf dabei nur der erste Schritt sein. Eine Absenkung des Wahlalters, eine stärkere Beteiligungsmöglichkeit, Verbesserung und Schaffung von Jugendparlamenten, … Es existieren unzählige Baustellen, an denen gearbeitet werden kann. Daher, liebe junge Menschen in NRW, ist meine Bitte an euch, euch zu beteiligen und dabei zu helfen, diesen ersten Schritt der U18-Wahl zu gehen, um ein möglichst großes Stimmgewicht zu erreichen, um endlich ernst genommen zu werden.

Deshalb fordern wir alle jungen Menschen in NRW, die noch nicht 18 Jahre alt sind, auf: geht heute, am Freitag den 05.05., wählen! Eine Liste mit Wahllokalen in eurer Nähe findet ihr hier.

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